Wir gestalten Ihre Zukunft
Über Wolfgang Moll
Der Industrial Designer Wolfgang Moll ist Inhaber des Designbüros Produkt + Projekt in Ingolstadt.
Zuvor war er langjährig als leitender Designer in einem Designbüro der Automobilindustrie überwiegend in den Bereichen Bedien-, Anzeige- und Assistenzsysteme tätig. Die Ergebnisse seiner Arbeit sind vor allem in die Entwicklung deutscher Premiumfahrzeuge eingeflossen.
Produkt + Projekt bietet nicht nur Automobildesign, sondern auch Produktdesign, Projektdesign, Industriedesign und User Interface Design an.
Wolfgang Moll engagiert sich in ideellen Bereichen, wie der barrierefreien Gestaltung, zum Beispiel im ÖPNV.
Seine Kenntnisse im Bereich der Ergonomie bringt er auch in die Entwicklung seniorengerechter Produkte ein. Er entwickelt z. B. Bewegungsgeräte, welche besonders für Senioren geeignet sind.
Wir gestalten Ihre Zukunft
Die Zeiten ändern sich mit zunehmendem Tempo. Überleben wird, wer die Anpassung an sich verändernde Bedingungen am effektivsten vollzieht.
Das Design muss diesen Prozess begleiten. Es geht jedoch nicht nur um die reine Formgestaltung von Produkten, das Design muss auch den Entwicklungsprozess fördern.
Hierbei ist es egal, ob diese Entwicklung zu einem Produkt führt, zu einem Verfahren oder zu einer Dienstleistung. Produkt + Projekt wird Ihnen helfen, falsche Wege früh zu erkennen und die richtigen Wege zu gehen. Dieses ist die Voraussetzung für anhaltenden Erfolg.
Gerade in den kritischen Zeiten der Rezession ist es wichtig, sich auf die Bedürfnisse des Marktes auszurichten und Produkte zu entwickeln, die beim Kunden ankommen.
Produkt + Projekt widmet sich deshalb auch besondes den Herausforderungen der demografischen Entwicklung.
Analyse, Konzepte, Gestaltung
Gute Produkte entstehen nicht aus dem Nichts. Sie sind das Ergebnis interdisziplinärer und interaktiver Zusammenarbeit.
Produkt + Projekt versteht sich hierbei als Moderator in der Produktentwicklung. Wir können aufgrund unserer vielfältigen, fachübergreifenden Kenntnisse optimal zwischen den teils widerstrebenden Tendenzen der Beteiligten vermitteln und so Synergien erzeugen, wo sonst Reibungsverluste entstehen.
Hierbei werden wir unsere Fähigkeiten in der Visualisierung nicht nur zur Darstellung eigener Ideen nutzen, sondern auch um technische Konzepte, Verfahren und Vorgehensweisen so darzustellen, dass diese von allen Beteiligten überprüft und bewertet werden können.
Schon eine einfache aber aussagekräftige CAD-Darstellung, eine Animation oder Simulation kann falsche Ansätze früh entlarven und so wertvolle Ressourcen schonen. Durch die verbesserte Kommunikation können außerdem interaktive Kreativprozesse angestoßen werden.
Gedanken visualisieren
Gestaltung ist von Hardware unabhängig. Was heute noch Produkt ist, ist morgen nur noch eine Funktion in einem übergeordneten System.
Deshalb muss Design sich von der reinen Formgestaltung unabhängig machen. Egal ob Sie ein chemisches Verfahren, eine Softwarefunktion oder ein Bauprojekt entwickeln, Sie werden heute Ihre Ideen frühzeitig kommunizieren müssen und sei es nur, um Investoren und Partner für Ihr Projekt zu begeistern.
Produkt + Projekt beherrscht nicht nur die Fähigkeit zur Visualisierung von Ideen und Konzepten, sondern vor allem die Fähigkeit, Menschen emotional anzusprechen. Eine gute Präsentation Ihrer Ideen kann Ihnen schon in der Startphase Ihres Projektes den nötigen Rückenwind verschaffen.
Durch eine effektive Betreuung, die Ihnen dabei hilft, Ihre Ressourcen optimal und zielgerichtet einzusetzen, werden Sie gemeinsam mit Produkt + Projekt diesen Vorsprung ins Ziel tragen.
Ihr Erfolg ist unser Erfolg
Wir stellen uns ganz in den Dienst unserer Kunden und respektieren deren Wunsch, die gemeinsam erzielten Erfolge als in deren Unternehmen entstanden darzustellen.
Besonders unsere Kunden aus der Automobilindustrie legen Wert darauf, dass die von uns geleistete Arbeit nicht nur bis zum Serienstart, sondern auch darüber hinaus absolut vertraulich behandelt wird.
Auch wir selbst möchten unseren Anteil nicht so deutlich herausstellen, da wir jeden Erfolg als das Ergebnis eines funktionierenden Teamprozesses verstehen.
Vergangene Erfolge machen uns stolz, wichtiger ist uns jedoch, auch in Zukunft jedes neue Projekt unserer Kunden mit maximalem Erfolg zu bearbeiten.
Gerne stellen wir in einem persönlichen Gespräch unsere Kompetenzen vor.
Design muss sich rechnen
Egal wo Produkt + Projekt Sie in Ihren Projekten unterstützt, die Design-Kosten müssen sich für Sie amortisieren.
Dieses erreichen wir vor allem dadurch, dass wir so effektiv wie möglich arbeiten. Unser Leistungsspektrum ermöglicht es uns, schon mit einfachen Mitteln einen maximalen Output zu erreichen.
Sie brauchen keine teure 3D-Animation um festzustellen, dass eine mögliche Entwicklungsvariante am Ziel vorbeischießt. Man wird in der Entwicklung immer auch für den Papierkorb arbeiten, deshalb ist es wichtig frühzeitig die Spreu vom Weizen zu trennen. Was im Papierkorb landet, darf aber keine Unsummen verschlungen haben.
Ist die Entwicklung kostenoptimiert und zielgerichtet, werden sich die Entwicklungskosten auch amortisieren. Nur falsche oder nicht gemachte Entwicklungen werden für Sie teuer.
Alterssimulation, Alterssimulationsanzug
Um ein Bewusstsein für die Problematik ausschließlich visuell basierter User Interfaces zu erzeugen, wurde eine Software-Simulation entwickelt. Anhand einiger realitätsnaher und fiktiver Beispiele können die Auswirkungen unterschiedlicher Designs auf die Wahrnehmung und Bedienbarkeit von Automaten erlebbar gemacht werden.
Neben der Software-Simulation steht uns nun auch der Alterssimulationsanzug GERT (gerontologischer Testanzug) zur Verfügung. Dieser macht die typischen Einschränkungen des Alterns auch für Jüngere erlebbar und dient zur Überprüfung einer seniorengerechten Gestaltung von Produkten, Bauten, Einrichtungen und Verkehrsmitteln.
Der speziell entwickelte Alterssimulationsanzug GERT simuliert Sehschwächen und Veränderungen der Farbwahrnehmung, Schwerhörigkeit, Einschränkungen der sensomotorischen Fähigkeiten und des taktilen Empfindens, Kraftverlust, Haltungsveränderungen und Beweglichkeitseinschränkungen.
[ Download Alterssimulation.zip 15MB ]
Impressum
Wolfgang Moll
Dipl. Designer
Produkt + Projekt
Stabiusstraße 7
D-85049 Ingolstadt
0049 (0)841 - 96 78 86 5
0049 (0)178 - 64 86 86 0
[ info@produktundprojekt.de ]
[ Visitenkarte (.vcf) ]
USt-ID-Nr. DE 814 583 408
Design-Begriffe
Design, Gestaltung | Industrial Design, Industriedesign | Produktdesign, Produktgestaltung | Produktentwicklung | Konsumgüterdesign, Investitionsgüterdesign | Automotive Design, Automobildesign, Fahrzeugdesign | Transportation Design | Projektdesign, Prozessgestaltung | Designbüro, Designstudio, Designagentur | 2D, 3D CAD-Studio | Designberatung, Designbetreuung | User Interface Design, Interfacedesign | Interaction Design | Softwaredesign, Screendesign | Software-Ergonomie, Usability | HMI, MMI, GUI, SCADA | Animation, Simulation, interaktive Anwendung | Usability-Test | User-Centered Design (UCD) | Accessibility, Design for All | Barrierefreiheit, barrierefreie Gestaltung | Alterssimulation, Alterssimulator | Geldautomat, Fahrscheinautomat |
Design-Begriffe 2
Designer, Gestalter | Industrial Designer, Industriedesigner | Produktdesigner, Produktgestalter | Produktentwickler | Konsumgüterdesigner, Investitionsgüterdesigner | Automotive Designer, Automobildesigner, Fahrzeugdesigner | Transportation Designer | Projektdesigner, Prozessgestalter | Design-Büro, Design-Studio, Design-Agentur | 2-D, 3-D CAD-Studio | Design-Beratung, Design-Betreuung | User Interface Designer, Interfacedesigner | Interaction Designer | Softwaredesigner, Screendesigner | Software-Ergonom, Usability Designer | HMI Designer, MMI Designer, GUI Designer | Animation, Simulation, interaktive Anwendung | Usability-Test | User Centered Design (UCD) | Accessibility, Design for All | Barrierefreiheit, barrierefreies Design | Alterssimulationsanzug | Geldautomaten, Fahrscheinautomaten |
Design, Gestaltung
Der Begriff Design ist im Deutschen ein Synonym für die Gestaltung. Im Sprachgebrauch wird das Wort Design fast ausschließlich im Sinne der ästhetischen Gestaltung verwendet, wobei im englischen Sprachbereich auch die konstruktiv-technischen Anteile der Produktentwicklung im Begriff Design enthalten sind und hier eher der Begriff Entwurf eine adäquate Übersetzung wäre.
Durch die inflationäre Verwendung des Begriffes Design, welche von Nail-Design bis zum Leiterplatten-Design reicht, ist dieser Begriff sehr unscharf. Deshalb gibt es auch eine Vielzahl von Unterbegriffen, welche den Begriff Design näher spezifizieren.
Industrial Design, Industriedesign
Industrial Design oder in Deutsch Industriedesign bezeichnet das Design industriell hergestellter Güter. Meist ist hiermit die industrielle Massen- oder Serienproduktion gemeint.
Die Begriffe Industrial Design und Industriedesign deuten aber auch darauf hin, dass neben der ästhetischen Formgestaltung auch die Aspekte der Konstruktion, der Fertigung und des Vertriebes beim Designprozess berücksichtigt werden.
Die Ausbildung des Industrial Designer oder Industriedesigners ist oft sehr umfangreich und umfasst auch Konstruktion, Fertigungstechnik, Produktplanung, Betriebswirtschaftslehre und Ergonomie.
Produktdesign, Produktgestaltung
Die Begriffe Produktdesign und Produktgestaltung bezeichnen ebenfalls die Gestaltung von in Serie hergestellten Produkten. Beim Produktdesign muss es sich aber nicht zwangsläufig um eine industrielle Massenfertigung handeln, Produktdesign beinhaltet auch die handwerkliche Fertigung von Produkten.
Bei der Ausbildung des Produktdesigners müssen deshalb die technischen Disziplinen keinen so hohen Stellenwert haben.
Es gibt eine betriebliche Ausbildung zum technischen Produktdesigner. Dieses ist jedoch eine reine 3D CAD-Ausbildung und hat mit dem kreativen Produktdesign wenig gemeinsam.
Produktentwicklung
Die Produktentwicklung umfasst den vollständigen Prozess von der Produktidee bis zum Serienstart und darüber hinaus. Die Produktentwicklung ist ein interdisziplinärer Prozess, an dem neben den technischen Entwicklungsabteilungen auch das Design, das Marketing und der Vertrieb beteiligt sind.
Das Design darf nicht erst zum Ende der technischen Entwicklung hinzugezogen werden, da ansonsten die Innovationspotentiale, die sich aus den Designkonzepten ergeben können, nicht genutzt werden. Außerdem kann das Design bereits bei der Bewertung technischer Konzepte sehr hilfreich sein, damit diese so visualisiert werden, dass sie für alle Beteiligten im Hinblick auf das Serienprodukt bewertbar sind.
Konsumgüterdesign, Investitionsgüterdesign
Das Konsumgüterdesign bezeichnet die Gestaltung von Produkten, welche direkt vom Endverbraucher erworben werden und bei dem der private Gebrauch im Vordergrund steht.
Das Investitionsgüterdesign bezeichnet die Gestaltung von Produkten, welche von Unternehmen erworben werden, um hiermit Produkte oder Güter herzustellen oder zu verarbeiten oder Dienstleistungen zu erbringen.
Im Bereich von Dienstleistung und Handwerk mischen sich jedoch Konsumgüter und Investitionsgüter. Das Design kann hier zu einer Differenzierung beitragen, in dem es über die Produktsemantik den privaten oder professionellen Gebrauch des Produktes verdeutlicht.
Während beim Konsumgüterdesign modische Tendenzen einen großen Einfluss haben, stehen beim Investitionsgüterdesign ökonomische, technische und arbeitswissenschaftliche Aspekte im Vordergrund.
Automotive Design, Automobildesign, Fahrzeugdesign
Automotive Design, Automobildesign und Fahrzeugdesign bezeichnen die Gestaltung des Äußeren (Exterior Design) und des Innenraums (Interior Design) von Fahrzeugen.
Während beim Exterior Design stilistische und emotionale Faktoren bei der Gestaltung im Vordergrund stehen, nimmt beim Interior Design der Anteil der Ergonomie vor allem bei der Bedienung und beim Führen des Fahrzeugs ständig zu. Auch der Einfluss der Informationstechnologie wird immer größer.
Da die Ausbildung des Automobildesigners stark auf die stilistischen und darstellenden Aspekte ausgerichtet ist, kommen im Interior Design zunehmend Industriedesigner, Produktdesigner und User Interface Designer zum Einsatz.
Transportation Design
Der Begriff Transportation Design, ursprünglich nur für das Design von Verkehrsmitteln üblich, wird zunehmend für alle Bereiche innerhalb der Gestaltung von Mobilität verwendet.
Transportation Design kommt auch bei der Erarbeitung von Dienstleistungen und Systemen zum Einsatz und bekommt somit auch eine gesellschaftliche Bedeutung.
Da Transportation Design sich nun auch mit virtuellen Vorgängen beschäftigt, gibt es Überschneidungen zum Projektdesign und zur Prozessgestaltung.
Projektdesign, Prozessgestaltung
Projektdesign und Prozessgestaltung sind relativ neue Bereiche des Designs. Während beim Industriedesign und Produktdesign, das Design den Entwicklungsprozess begleitet um zu einem Produkt zu führen, bezeichnen Projektdesign und Prozessgestaltung die Designbetreuung von Projekten und Prozessen welche nicht unmittelbar zu einem Produkt führen.
Projektdesign und Prozessgestaltung können dazu beitragen, das Projekte und Prozesse effizienter und zielgerichteter ablaufen. Hierbei setzt der Designer seine interdisziplinären Fähigkeiten ein, um zwischen den Beteiligten zu moderieren. Er visualisiert Konzepte, damit diese von allen Beteiligten überprüft werden können.
Projektdesign und Prozessgestaltung kommen vor allem bei der Erarbeitung virtueller Ergebnisse, z. B. Dienstleistungen, Nutzerführung und Mobilität zum Einsatz.
Designbüro, Designstudio, Designagentur
Designunternehmen werden im Industriedesign, Produktdesign und User Interface Design meist als Designbüro bezeichnet. Üblicherweise wird ein Designbüro von einem Designer in freiberuflicher Form oder in der Form einer GmbH oder GbR geführt.
Der Begriff Designstudio bezeichnet meist ein Designbüro oder eine Designabteilung im Automobildesign.
Als Designagentur werden oft Werbeagenturen bezeichnet, welche auch Dienstleistungen im Design, zum Beispiel Webdesign, erbringen.
Designberatung, Designbetreuung
Designberatung bezeichnet die isolierte Beratung eines Unternehmens im Vorfeld oder während eines Designprojektes. Inzwischen gibt es Institutionen und Personen, welche sich auf die Designberatung spezialisiert haben. Designberater helfen z. B. bei der Auswahl von Design-Dienstleistern.
Bei der Designbetreuung geht es um die kreative Betreuung eines Design-Projektes, zum Teil ohne hierbei selbst handwerkliche Design-Dienstleistung zu erbringen. Der Designbetreuer betreut dann auch interne und externe Dienstleister.
2D, 3D CAD-Studio
Als CAD-Studios bezeichnet man üblicherweise Dienstleister welche eine handwerkliche Leistung bei der Umsetzung von Design erbringen. Hierbei setzen diese 2D oder 3D CAD-Systeme ein.
Die Ergebnisse werden dann meist genutzt, um virtuelle oder physikalische Prototypen zu erstellen.
User Interface Design, Interfacedesign
Unter User Interface Design oder auch Interfacedesign versteht man die Gestaltung der Schnittstelle zwischen Benutzer und Maschine. Meist sind hierbei grafisch orientierte Dialogsysteme gemeint, mit denen der Nutzer und die Maschine interagieren.
Der Nutzer macht Eingaben über ein Eingabeeinheit (Maus, Tastatur, Drehdrücksteller, Touchscreen, usw.) und erhält eine Rückmeldung über eine Anzeigeeinheit.
Unter User Interface Design wird deshalb oft das Design der Hardware-Eingabegeräte und vor allem der grafischen Bedienoberfläche verstanden.
Interaction Design
Der Begriff Interaction Design bezeichnet die Gestaltung jeglicher Interaktion zwischen einem Benutzer und einem System. Dieses kann z. B. auch Sprachein- und -ausgabe oder Gestenerkennung sein.
Der Begriff Interaction Design wird deshalb oft als weitreichender empfunden als der Begriff User Interface Design.
Software Design, Screendesign
Unter Software Design oder Screendesign versteht man die Gestaltung der grafischen Benutzeroberfläche eines Computersystems. Der Begriff Screendesign wird insbesondere im Zusammenhang mit Internetseiten verwendet.
Das Software Design hat seinen Schwerpunkt in der Gebrauchstauglichkeit (Usability) von Softwaresystemen, das Screendesign soll die Zielgruppe aber auch emotional ansprechen.
HMI, MMI, GUI, SCADA
Das Human Machine Interface (HMI) bezeichnet die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine. Dieser Begriff ist vor allem in Automobilbereich und im Investitionsgüterbereich verbreitet.
Das Man Machine Interface (MMI) ist äquivalent dem HMI. MMI bezeichnet aber auch das Multi Media Interface der AUDI AG.
Das Graphical User Interface (GUI) bezeichnet die grafische Benutzeroberfläche eines Bediensystems.
Unter Supervisory Control and Data Acquisition (SCADA) versteht man ein System zur Überwachung und Steuerung technischer Prozesse. Dieser Begriff wird im Bereich der Automatisierungstechnik neben dem Begriff HMI angewandt.
Software-Ergonomie, Usability
Die Software-Ergonomie ist der wissenschaftliche Bereich des Softwaredesigns. Die Software-Ergonomie befasst sich mit der Gebrauchstauglichkeit (Usability) und Bedienfreundlichkeit von Computerprogrammen. Neben der Usability steht auch die Benutzerfreundlichkeit im Vordergrund.
In erster Linie befasst sich die Software-Ergonomie mit in Arbeitsstätten eingesetzter Software, zunehmend beschäftigt sie sich aber auch mit Software im öffentlichen und privaten Bereich.
Sie erarbeitet Normen und Regeln für das Softwaredesign und spricht Empfehlungen für eine benutzerfreundliche Gestaltung aus.
Mit dem Begriff Usability ist immer die Gebrauchstauglichkeit in Bezug auf eine definierte Zielguppe bezeichnet.
Animation, Simulation, interaktive Anwendung
Animationen dienen im Design vorrangig der visuellen Präsentation zeitlicher Abläufe. Im User Interface Design können diese eingesetzt werden, um vom Benutzer unbeeinflusste Abläufe auf die Wahrnehmung und die Verständlichkeit zu überprüfen.
Simulationen können zusätzlich auf Einflüsse reagieren. Mit Ihnen können zum Beispiel Steuer- und Regelprozesse simuliert werden.
Als interaktive Anwendungen bezeichnet man Präsentationen oder Simulationen, welche mit dem Benutzer interagieren.
Usability-Test
Der Usability-Test dient der Überprüfung der Usability (Gebrauchstauglichkeit) einer Benutzerschnittstelle oder einer Software. In der Regel werden hierzu Simulationen oder interaktive Anwendungen als Prototypen eingesetzt.
Der Usability-Test sollte nicht erst zum Ende einer User Interface Entwicklung durchgeführt werden, um das Endergebnis zu überprüfen, sondern jede Teillösung und jeder Entwicklungsschritt sollte einem Usability-Test unterzogen werden.
Hierzu ist es notwendig, dass sich die Prototypen ohne großen Aufwand erstellen und verändern lassen, damit auch Varianten überprüft werden.
Accessibility, Design for All
Unter Accessibility (Zugänglichkeit) und Design for All versteht man, dass Benutzerschnittstellen für jeden Nutzer bedienbar sein müssen. Sie sind eng verwandt mit dem Begriff Barrierefreiheit, übersteigen diesen aber noch in den Anforderungen.
Accessibility und vor allem Design for All sind deshalb idealistische Zielvorstellungen, da es kaum möglich sein, wird Benutzerschnittstellen derart zu gestalten.
Accessibility und Design for All bezeichnen - entgegen der Usability - die Gebrauchstauglichkeit ohne die Definition einer bestimmten Zielgruppe.
User-Centered Design (UCD)
Unter User-Centered Design (UCD) versteht man eine Designphilosophie, welche den Nutzer in den Mittelpunkt des Gestaltungsprozesses stellt bzw. bei der Entwicklung des Produktes von den Bedürfnissen der Nutzer, welche nicht die Endkunden sein müssen, ausgeht.
Das User-Centered Design erstellt zielgruppenspezifische Bedarfanalysen, um hieraus die Anforderungen für das Produkt abzuleiten. Ziel ist die Nutzerakzeptanz für das Produkt zu erhöhen, aber auch innovative Designlösungen zu erarbeiten, welche ein Alleinstellungsmerkmal für den Anbieter darstellen.
Barrierefreiheit, barrierefreie Gestaltung
Unter den Begriffen Barrierefreiheit und barrierefreie Gestaltung versteht man das Fehlen von Hemmnissen, welche eine Benutzung für Personen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen unmöglich oder unzumutbar machen.
Die Anforderungen der Barrierefreiheit werden meist in Bezug auf bestimmte Arten von Einschränkungen definiert.
Eine umfassende Barrierefreiheit ist kaum zu erreichen. Auch verlangt die barrierefreie Gestaltung nicht, dass Hemmnisse, die für alle Nutzer gelten, beseitigt werden.
Alterssimulation, Alterssimulator
Im Design versteht man unter einer Alterssimulation die Möglichkeit, die Auswirkungen des Alterns nachzuempfinden.
Hierzu verwendet man einen Alterssimulationsanzug, welcher die Bewegungsfreiheit, das Seh- und Hör- und Tastvermögen einschränkt und durch Gewichte den Kraftverlust im Alter simuliert.
Für das User Interface Design gibt es eine Alterssimulation, welche die Auswirkungen des Älterwerdens und der häufigsten Sehstörungen bei der Benutzung grafischer Bedienoberflächen nachempfindbar macht. Mit dieser Alterssimulation soll ein Verständnis für die Notwendigkeit seniorengerechter Gestaltung erzeugt werden.
Die Demonstrationsversion stellt dieses am Beispiel von Touchscreen-Bedienungen, wie Geldautomaten und Fahrscheinautomaten dar.
Geldautomat, Fahrscheinautomat
Der Geldautomat, auch Bankautomat genannt, und der Fahrscheinautomat, auch Fahrkartenautomat oder Fahrausweisautomat genannt, sind typische Beispiele für User Interface Design im öffentlichen Bereich. Diese sollten deshalb möglichst barrierefrei gestaltet sein.
Geldautomaten und Fahrscheinautomaten haben als User Interface entweder einen Touchscreen-Monitor oder eine Softkey-Bedienung mit Tasten seitlich am Display.
Ingolstadt, Bayern
Ingolstadt ist eine kreisfreie Stadt im Bundesland Bayern, Regierungsbezirk Oberbayern. Mit einer Einwohnerzahl von über 120.000 ist Ingolstadt nach München die zweitgrößte Stadt in Oberbayern und nach München, Nürnberg, Augsburg, Würzburg und Regensburg die sechstgrößte Stadt in Bayern.
Ingolstadt liegt an der Donau, etwa in der Mitte zwischen München und Nürnberg. Nördlich von Ingolstadt ersteckt sich das landschaftlich reizvolle Altmühltal.
Wirtschaftlich ist Ingolstadt von der Automobilindustrie und Automobilzulieferindustrie sowie der Maschinenbauindustrie geprägt.
Produkt + Projekt
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