Unsere Unternehmensrichtlinie für den Einsatz künstlicher Intelligenz
Übersetzungen dienen nur der Information. Rechtsverbindlich ist nur die deutsche Fassung.
Grundsätzliches
Inzwischen lässt sich der Einsatz künstlicher Intelligenz nicht mehr von der manuellen Bearbeitung mittels Software-Anwendungen abgrenzen. Im Betriebssystem von Computern und Kommunikationsendgeräten, aber auch in den meisten Anwendungen, sowohl online als auch offline, ist künstliche Intelligenz fest verankert und lässt sich oft auch nicht deaktivieren. Auch wir arbeiten in unserem Unternehmen mit künstlicher Intelligenz. Unsere Mitarbeitenden sind hierfür speziell geschult und besonders bezüglich der Möglichkeiten des Missbrauchs künstlicher Intelligenz sensibilisiert. Es gilt in unserem Unternehmen der Grundsatz, dass künstliche Intelligenz nur zum Vorteil der Interessenten und Kunden eingesetzt werden darf.
Einsatz bei der Beschaffung und Überprüfung von Daten
Damit Angebote, Auftragsbestätigungen, Rechnungen und Versanddokumente korrekt und rechtssicher erstellt werden können, müssen wir die uns zur Verfügung gestellten Daten, wie die Firmierung, die Identifikationsnummern, die Rechnungs- und die ggf. abweichende Lieferanschrift, überprüfen und fehlende Daten ergänzen. Hierzu benutzen wir verschiedene Portale im Internet, aber auch Internet-Suchmaschinen, beispielsweise die Suchmaschine „Google“ der Firma Google LLC, 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA. Die Internetrecherche liefert auch Informationen, die mittels künstlicher Intelligenz generiert wurden. Wir sind uns bewusst, dass diese Informationen falsch sein können. Deshalb werden diese Informationen immer unabhängig von dieser Quelle mit einer weiteren Quelle, die möglichst keine künstliche Intelligenz einsetzt, verglichen. Falsche oder irreführende Informationen der künstlichen Intelligenz werden ignoriert und weder verarbeitet noch gespeichert.
Einsatz in der Texterstellung
Wir lassen keine Texte, etwa Antworten auf Anfragen, von einer künstlichen Intelligenz verfassen. Wir arbeiten mit künstlicher Intelligenz ausschließlich, um von uns verfasste Texte auf Rechtschreibung und korrekte Formulierung zu überprüfen. Von künstlicher Intelligenz vorgeschlagene Änderungen in der Rechtschreibung, aber auch in den Formulierungen werden nicht automatisch übernommen, sondern müssen vom Verfasser des ursprünglichen Textes manuell freigegeben werden. Wir übersetzen Texte mittels künstlicher Intelligenz in verschiedene Sprachen, teils auch in Sprachen, welche wir nicht mit ausreichendem Textverständnis beherrschen. Eine zweite künstliche Intelligenz wird zur Kontrolle der Rechtschreibung und zur Überprüfung der Formulierungen der Übersetzung genutzt. Zudem werden mit künstlicher Intelligenzw übersetzte Texte immer vom Verfasser in die deutsche Sprache, oder ggf. in eine andere Sprache mit sehr gutem Textverständnis, zurückübersetzt. Bei einer missverständlichen oder fehlerhaften Übersetzung wird eine neue Übersetzung erstellt, bis das Ergebnis dem manuell erstellten Ursprungstext inhaltlich und stilistisch entspricht. Erst dann wird die Übersetzung manuell weiterverarbeitet, beispielsweise in eine E-Mail eingefügt. Keine künstliche Intelligenz hat einen automatisierten Zugriff auf unsere Kommunikationssysteme. Bei der Bearbeitung von Texten setzen wir die künstliche Intelligenz „DeepL“ der Firma DeepL SE, Maarweg 165, 50825 Köln, sowie die künstliche Intelligenz „LanguageTool“ der Firma LanguageTooler GmbH, Boschstraße 23a, 22761 Hamburg, ein. Beide Unternehmen haben ihren Sitz in Deutschland und sind somit an die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) gebunden. Dies ist wichtig, da Texte, insbesondere E-Mails, auch personenbezogene Daten enthalten können. Wir erstellen keine Texte, die zu dem Zweck veröffentlicht werden, die Öffentlichkeit über Angelegenheiten von öffentlichem Interesse zu informieren.
Einsatz in der verbalen Kommunikation
Wir setzen keine künstliche Intelligenz ein, um verbal zu kommunizieren. Telefonanrufe werden immer von einer natürlichen Person oder von einem Anrufbeantworter, der nur einen unveränderlich aufgenommenen Text wiedergibt, entgegengenommen. Sofern eine Kommunikation in einer Fremdsprache nicht ausreichend möglich ist, werden wir den Anrufer möglichst auffordern, eine E-Mail zu senden, die dann in Textform beantwortet werden kann.
Einsatz bei der Bearbeitung von Darstellungen
Bislang haben wir bildliche Darstellungen auf der Basis von Fotos und mittels konventioneller Bildbearbeitung erstellt. So wurden etwa Hintergründe komplett weiß eingefärbt oder Fehler in den Fotos retuschiert. Hierbei wurde eine Software verwendet, die nicht von künstlicher Intelligenz unterstützt wird. Der Unternehmensinhaber ist Diplom-Designer und hat alle Fotos selbst erstellt und manuell bearbeitet. Nun kommt bei der Bildbearbeitung aber auch künstliche Intelligenz zum Einsatz. Das Ziel der Bildbearbeitung ist immer eine realistische Darstellung der angebotenen Produkte, deren Eigenschaften und Verwendungsmöglichkeiten. So können zum Beispiel geänderte Produktteile in bereits existierenden Bildern ausgetauscht werden. Hierbei wird ein Foto des geänderten Produktteils genutzt. Dieses ist also eine durch künstliche Intelligenz gestützte Bildretusche. Der Unternehmensinhaber und Diplom-Designer, der auch der Produktentwickler ist, führt diese Retuschen eigenhändig durch und gewährleistet so, dass keine mithilfe künstlicher Intelligenz bearbeiteten Darstellungen ohne seine fachkundige Prüfung verwendet werden. Es ist aber auch möglich, dass mittels künstlicher Intelligenz vorhandene Darstellungen auf der Basis von Fotos in einen fiktiven Hintergrund einmontiert oder auch komplett fiktive Darstellungen erzeugt werden. Zur Bearbeitung von Darstellungen wird derzeit der Image Editor der Firma WorkSimpli Software, LLC, 1225 Ponce de Leon Ave., Ste. 1001, VIG Tower, San Juan, PR 00907, USA, in Verbindung mit einer Bildbearbeitungssoftware ohne künstliche Intelligenz eingesetzt. Es wird darauf geachtet, dass keine personenbezogenen Daten in den Darstellungen enthalten sind.
Kennzeichnungspflicht
Aufgrund der oben gemachten Ausführungen, kann in unserem Unternehmen grundsätzlich auf eine Kennzeichnung der mithilfe künstlicher Intelligenz manuell bearbeiteten Texte oder Darstellungen verzichtet werden. Es ist immer eine natürliche Person, die diese Inhalte erstellt, bearbeitet, prüft und für die Verwendung freigibt. Bildretuschen und auch Änderungen des Hintergrunds sind bei werblichen Darstellungen nicht kennzeichnungspflichtig, solange die Darstellung nicht über das Produkt, seine Eigenschaften oder seine Verwendungsmöglichkeiten täuscht. Sollte es dennoch Inhalte geben, die eine Kennzeichnung erfordern, werden diese entsprechend gekennzeichnet. Bei bildlichen Darstellungen geschieht dieses durch den textlichen Hinweis im Bild, beispielsweise mit den Formulierungen „KI“, „KI-generiert“, „KI-bearbeitet“ oder mit den entsprechenden fremdsprachlichen Übersetzungen.




